Alte Garde

//Alte Garde

Verteidiger der Geschichte

In der Alten Garde, im Jahre 1844 noch als Alte Schützen bezeichnet, kann jeder ab 45 Jahren aktiv sein. Doch in der Regel wechseln die Mitglieder aus den anderen Einheiten erst in die „Knüppelgarde“, wenn es Zeit wird, wieder einmal Jüngeren Platz zu machen. Dabei sind die Fähigkeiten der Altgardisten, die den Ort mit verteidigen, nicht zu unterschätzen: Sie kennen das Geschehen bereits seit Jahrzehnten und wegen ihrer wechselnden Karriere kennen sie auch die Finten und Vorlieben der gegnerischen Einheiten, was nicht zu unterschätzen ist.

 

altgard_2-188x188Einheitsführer beim Schüttenhoff 2009 war wieder Major Karl Kumpart, unterstützt durch Hauptmann Gerd Götze, Oberleutnant Albert Stüber und Leutnant Horst Stüber. Für Disziplin in der Truppe sorgt als Spieß der Hauptfeldwebel Heinz Brauns. Die Mitgliederzahl lag bei den vorangegangenen beiden Festen zwischen 30 und 40 Aktiven, zeitweise waren es auch schon über 100. Eine Übersicht über die bisherigen Einheitsführer und die Mannschaftsstärke seit 1880 finden Sie im nachfolgenden pdf-Dokument (Altegarde Einheitsführer)

Seit dem 13. Juli 2008 hat nicht nur die Alte Garde, sondern das Schüttenhofffest selbst ein eigenes Denkmal. Nachdem seit dem Schüttenhoff 2004 die Husaren ihren eigenen Platz bekamen und die Artillerie einen Gedenkstein am Artillerieweg aufstellte, wollte die Alte Garde dem nicht nachstehen. Schließlich gehörten die Alte Schützen schon in der Gründungszeit des Schüttenhoffs dazu. Nach schwierigen Vorarbeiten – vor allem dem Aussuchen und Sichern eines Findlings, den sie schließlich vom Forstamt Winnefeld spendiert bekamen – wurde der Stein in Uslar beschriftet, vom Landwirt Karl-Heinz Becker hin und zurück transportiert und dann an der Schlagd nahe des Reiherbachs aufgestellt.

 

Seine Inschrift: „Schüttenhoff Bodenfelde – 23ten Juny anno 1674“ erinnert an die Genehmigung des Bodenfelder Alte_Garde_09-188x188Schützenfestes durch den Herzog von Braunschweig und Lüneburg an jenem Tag vor nunmehr 335 Jahren. „Ich hoffe, dass dieser Stein auch in Zukunft über 300 Jahre weiter von den Schüttenhöfen in Bodenfelde Zeugnis ablegt und von den zukünftigen Kameraden der Alten Garde gepflegt und in Ehren gehalten wird“, sagte Major Karl Kumpart bei der feierlichen Einweihung.altega1-800x393

2016-12-02T19:00:24+00:00