Sie sind die technische Truppe: Die Pioniere (hier in der Blumenstraße angetreten) bauen Barrikaden und Häuser, fahren Boot und schießen mit Kanonen.                                                                                                                                                                                                                                         Foto: Stunz

 

 

Die Pionier-Einheit

Verteidiger mit neuem Knalleffekt

Die Pioniere akzeptieren schon vorm Beginn des Heimatfestes die Verliererrolle, die ihnen während der Spiele zu Lande und zu Wasser vorgegeben ist. Diese ist laut Festspielordnung allerdings allen Verteidigern des Ortes vorbestimmt. Aber als Teil der Schüttenhoffgesellschaft gelang es Ihnen, eine aktuelle Pionierstärke von 40Personen aufzubauen. Die Einheit komplettieren noch drei Marketenderinnen, drei Schildträger und zwei Pferdegespannführer. Mit diesem Schüttenhoff 2009 wird jedoch der Umbruch der Einheit gestartet, denn einige der Alt-Pioniere werden mit dem Ende des Festes den Platz für die jüngere Generation freimachen.

Schon vorm Beginn des Festes bauen die Pioniere die Häuser für das jenseitige Weserufer, die während der Festspiele durch „Kanonenschläge“ der Artillerie in Flammen aufgehen. Beim Aufbau der Häuser kommt neben der Arbeit natürlich der Spaß nicht zu kurz. Das Aufstellen der Fahnenständer und der Ehrenpforte sind im Vorfeld des Festes weitere Aufgaben der Einheit. Während der Festspiele bauen sie die Sperren, die am Husareneck, an der alten Käserei und an der Straße Zur Schlagd die Angreifer aufhalten sollen. Mit diesen Maßnahmen unterstützt man die Verteidigung des Ortes. Dabei greifen die Pioniere auf zwei neue Kanonen zurück, die vom fachkundigen Personal bedient werden.

Holger Culp, Klaus-Peter Schärfer und Bernd Seguin sind im Besitz des Böllerscheines. Die im Jahr 2005 gegossenen Kanonen hat Stefan Stunz gestiftet. In 2006 und 2007 haben die Pioniere die Lafetten (Untergestelle) der Kanonen an die neuen gesetzlichen Richtlinien angepasst. Die alten Lafetten passten nicht mehr zu den neuen Kanonen. Beim diesjährigen Fest 2009 wird der Einheitsführer Stunz durch die Stellvertreter Hauptmann Rainer Jahns und Hauptmann Reinhold Hennecke unterstützt. Die Einheitsführung komplettiert der Hauptmann Horst Rosenthal. Frank Schrader ist erneut der Spieß der Pioniere und daher für den „militärischen“ Drill der Einheit zuständig.

Die Einheit wird während des Festes durch den Spielmannzug der Freiwilligen Feuerwehr aus Ebergötzen unterstützt, der auch am Pfingstsamstag und Pfingstsonntag beim traditionellen Weckruf ab 7 Uhr morgens aufspielt.