

Die Jäger-Einheit
Hartnäckige Verteidiger
Wenn auch die Jäger, wie bei jedem Schüttenhoff, durch den
Ort zurückweichen müssen und Zuflucht auf den Schiffen der verbündeten Marine
finden, sind sie doch eine sehr starke Truppe. Angeführt von ihrem
Einheitsführer Major Jürgen Huck sind die Tage der Festspiele nur ein Höhepunkt
der Jägerkompanie. Die Übungsabende mit dem Personal am Mitteltisch im
Vereinslokal sorgen für viel Spaß bei den Jägern. „Der Mitteltischjäger Thomas
Fritsche (Foto) mit seinem rosaroten Spezialgewehr, geladen mit scharfer
flüssiger Munition, ist unsere Geheimwaffe“,
verrät Major Huck.

Seine Spezialmunition beflügele den Jäger, treibe aber manchem Junggardisten das Wasser in die Augen. Auch zwischen den einzelnen Schüttenhöfen kommen die Jäger zusammen und feiern gemeinsam mit Ihren Frauen und Kindern. So wurde nach dem Schüttenhoff 2004 ein Jägerball in der Marketenderei gefeiert.
Des weiteren unternahmen sie zwei Wanderungen.
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Jäger in Zivil: Wanderung mit Familien. Foto: Wiechers |
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Die Jägerkompanie hat zur Zeit (Anfang 2009) 54 Jäger, 4 Marketenderinnen (2 für den Wagen und 2 im Zug), 2 Ponys und einen Marketenderwagen.
Beim Fest ist die Jägerkompanie auch für die Bestuhlung des Festzeltes zuständig. Außerdem hängt die Jägerkompanie die Fahnengirlanden für den Ortsschmuck auf.
Die Einheit soll wie folgt aufgestellt sein: 1 x Einheitsführer (Major Jürgen Huck), 3 x Fähnrich, 2 x Marketenderin, 1 x Hauptmann, 2 x Oberleutnant, 6 x Leutnant, 1 x Hauptfeldwebel (Spieß), und die Mannschaften.
Neue Geheimwaffe bei den Jägern
Weil die Jägerkompanie bei den Festspielen gegen die Junge
Garde, die Husaren und die Artillerie noch niemals gewinnen konnte,
hat man sich in der Einheit Gedanken gemacht um an eine schlagkräftige Waffe zu
kommen.
Nach längeren Überlegungen kam man zu dem Entschluss, eine kleine aber sehr wirkungsvolle Kanone aufzubauen. Waffenoffizier Heiko Wiechers machte sich ans Werk und baute in mehrtägiger Arbeit eine doch sehr gut gelungene Waffe auf ein Fahrgestell auf. Bei der ersten Zusammenkunft der Jäger im Februar 2009 stellte er die Kanone vor und gab auch gleichzeitig bekannt, dass es sich hier nicht nur um eine Kanone sondern um eine wirkliche Wunderwaffe handele. Näheres wollte er aus Gründen der Geheimhaltung nicht verraten, um dann beim Schüttenhoff gegen die Angreifer voll zuschlagen zu können.
Major Jürgen Huck lobte Heiko Wiechers’ gelungene Arbeit und meinte: „Vielleicht können sich die Jäger mit diesem Gerät doch etwas mehr Respekt verschaffen...“